A NEW ART OF AFRICA
Afrikanische Kunst neu betrachtet

Afrikanische Dan Maske- Tanzmaske- mit umfangreichen Schmuck wie Kauris, Glöckchen, Liberia, cote de ivoire

Über KojoCollection

In über 30 Jahren Sammlerleidenschaft habe ich eine der größten privaten Sammlungen afrikanischer Kunst in Europa aufgebaut – mit einem Fokus auf African Tribal Art, authentische Masken (African masks, masques africains) und skulpturale Objekte (African sculptures, sculptures africaines) aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten.

Was als persönliche Faszination begann, entwickelte sich zu einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit den materiellen, kulturellen und rituellen Dimensionen afrikanischer Kunst. Die Vielfalt der Formen, von Baule, Dan, Punu oder Kota bis hin zu weniger bekannten regionalen Traditionen, spiegelt nicht nur ästhetische Systeme wider, sondern komplexe soziale und spirituelle Ordnungen.

Afrikanische Kunst wurde lange durch westliche Perspektiven definiert – insbesondere durch den Einfluss von Künstlern wie Picasso und die spätere Dominanz internationaler Auktionshäuser. Begriffe wie „authentisch“, „rituell genutzt“ oder „wertvoll“ wurden dabei oft außerhalb ihres ursprünglichen kulturellen Kontextes interpretiert.

KojoCollection setzt hier bewusst einen anderen Ansatz. Im Zentrum steht eine differenzierte Betrachtung von authentic African art, die zwischen ritueller Nutzung, ungenutzten Werkstattarbeiten und rein dekorativen Objekten unterscheidet.

Mit der eigens entwickelten Kojo-Kategorisierung entsteht ein klarer Rahmen zur Einordnung afrikanischer Objekte – unabhängig von Auktionslogiken oder rein westlich geprägten Bewertungssystemen. Ziel ist es, Sammler:innen, Erb:innen und Interessierten eine nachvollziehbare Grundlage zu bieten, um Qualität, Bedeutung und Kontext besser zu verstehen.

KojoCollection versteht sich nicht als klassischer Kunsthandel, sondern als kuratierte Plattform für Sammler:innen und Interessierte, die Wert auf Authentizität, Transparenz und fundierte Analyse legen. Jedes Objekt wird im Kontext seiner Herkunft betrachtet – als kulturelles Zeugnis, nicht nur als ästhetisches Artefakt.

*Kojo-Kategorien:
1 – museal, sehr selten, berühmte Meisterwerkstatt
2a – hochwertig rituell genutzt mit deutlichen Gebrauchsspuren
2b – hochwertig nicht rituell zB für den externen Kunstmarkt gefertigt
3 – dekorativ, hochwertige Werksattarbeit (zB viele Makonde Objekte)
4 – touristisch / Kitsch (zB plumpe Nachahmungen, Fantasie- oder “Grusel” Masken)