KojoCollection
A NEW
ART OF
AFRICA
Entdecken Sie unsere Afrikanische Masken & Skulpturen Sammlung
Three rare double-face Kota reliquary figures
from the KojoCollection.
Auswahl an Punu Masken Gabun
Baule, Côte d’Ivoire · Höhe 46 cm N’doma-Maske für rituelle Tänze und Feste, getragen im Kontext sozialer Ordnung, Harmonie und Ahnenpräsenz; die ruhige Geschlossenheit des Gesichts verleiht der Maske Würde und Autorität im öffentlichen Auftritt. Preis auf Anfrage
Dan, Côte d’Ivoire / Liberia · Höhe 34 cm Deangle-Muttermaske, getragen bei Gemeinschafts- und Initiationsritualen; der Kauribesatz verweist auf Schutz, Fruchtbarkeit und weibliche Fürsorge, die Maske vermittelt Ausgleich und soziale Ordnung. EUR 1.650
Baule, Côte d’Ivoire · Höhe 95 cm Monumentale männliche Ahnenfigur, geschaffen als vermittelnde Präsenz zwischen Ahnenwelt und lebender Gemeinschaft; die kultisch berührte Oberfläche und die aufrechte Haltung verleihen der Figur Autorität und Ruhe. EUR 15.800
Sukuma, Tansania · Höhe 42 cm verwendet in Kontexten wie Tänzen und Übergangsritualen; die kraftvolle Reduktion der Gesichtszüge und der geöffnete Mund mit geschnitzten Zähnen verleihen der Maske eine bewusst spannungsvolle Wirkung im öffentlichen Auftritt. Preis: 2.900 EUR
Asante (Ashanti) – Akuaba-Figur, Ghana 76 cm · Monumentale Fruchtbarkeits- und Prestigefigur mit reichem Kaurimuschel- und Metallbesatz, Sinnbild von Weiblichkeit, Genealogie und sozialem Rang; als repräsentatives Objekt im rituell-höfischen Kontext gedacht. 2.800 EUR
Punu – Maske (weiblicher Idealtyp), Gabun 39 cm · Elegante Tanz- und Ahnenmaske mit heller Kaolinoberfläche, fein gerilltem Haaraufsatz und ruhigem Ausdruck; verkörpert Schönheit, Reinheit und spirituelle Balance bei rituellen Auftritten. Preis auf Anfrage
Chokwe – Mwana Pwo-Maske, Angola / DR Kongo 39 cm · Helmmaske der weiblichen Ahnengestalt mit vollständig erhaltenem Ritualaufbau; die Scheitelkugel (musono wa mwata) markiert Status und Verbindung zur königlichen Linie, eingesetzt in hochrangigen Ritualen. museal, Preis auf Anfrage, Leihgabe möglich
Baule – Ahnenfiguren-Paar (männlich & weiblich), Côte d’Ivoire 93 cm / 85 cm · Monumentales Paar aus schwerem Hartholz, Sinnbild von Abstammung, Würde und komplementären Kräften; der Mann mit Bart als Rangzeichen, die Frau als Hüterin von Nahrung und Kontinuität. 23.500 EUR (Paar)
Kota – Reliquiarfiguren (Paar), Gabun / Rep. Kongo 56 cm · Kultisch genutztes Wächterpaar eines Ahnenreliquiars, aus schwerem Holz mit Kupfer- und Messingauflagen; frontale Präsenz zum Schutz der Gebeine und zur Aufrechterhaltung der spirituellen Ordnung. 11.500 EUR (Paar)
Luba – Kultgefäß mit Trägerfiguren, DR Kongo 24 cm · Ritualgefäß mit männlicher und weiblicher Trägerfigur als Sinnbild komplementärer Kräfte; genutzt zur Aufbewahrung von Heil- und Ritualsubstanzen und bei zeremoniellen Anlässen eingesetzt. 4.300 EUR
Songye (DR Kongo) · 35 cm Blockhafte Nkisi-Figur aus schwerem Holz mit gewachsener Patina; geöffneter Mund und Gürtel mit Reptilienkralle verweisen auf eine aktivierte Schutz- und Durchsetzungsfunktion im rituellen Kontext. Altprovenienz Sammlung E. M. van Derks. 3.500 EUR
Yoruba – Figur im Kontext des Ogboni-Bundes, Nigeria 60 cm · Stehende männliche Figur mit schwarzer, tief gewachsener Patina und originalem Glasschmuck; Ausdruck von Autorität, Gerechtigkeit und spiritueller Balance im Umfeld des Ogboni-Bundes. nicht verkäuflich, Preis auf Anrage
Kota (Gabon) · 58 cm Klassische Reliquiarfigur mit Kupfer- und Messingauflagen, streng frontal, als Wächter eines Ahnenreliquiars gedacht; klare Präsenz und ausgewogene Proportionen. 2.200 EUR
Yaure (Côte d’Ivoire) · 28 cm Schwere Bronzemaske mit ruhigem, ovalem Gesicht und gezacktem Rand; kultisch getragene Maske mit Schutz- und Vermittlungsfunktion. 4.800 EUR
Mambila (Nigeria / Kamerun) · Mitte 20. Jahrhundert · Höhe ca. 16 cm. Seltene rituelle Terrakotta aus dem schamanischen Umfeld der Mambila, Schutz- und Heilobjekt. Aus der Sammlung E. M. Derks (Schweiz), 1960 persönlich von Dr. Albert Schweitzer in Lambaréné erhalten. Patina und originale Umwicklungen unterstreichen die außergewöhnliche kulturhistorische Bedeutung. 5.800 EUR
Baule (Côte d’Ivoire) · 28 cm Elegante Mblo-Maske mit ruhigem Ausdruck und fein modellierter Gesichtsform; getragen bei Auftritts- und Ehrentänzen als Sinnbild von Würde und sozialem Status. 2.800 EUR
Akan – Mutterfigur („Queen Mother“) Ghana· 20. Jahrhundert · Höhe 60 cm. Sitzende Mutterfigur mit Kind, lange Halsform und reicher Perlenschmuck als Zeichen von Mutterschaft, genealogischer Kontinuität und sozialem Rang. Rituell verehrt im repräsentativen Kontext, mit ruhiger Präsenz und klassischer Akan-Formensprache. Preis auf Anfrage
Namji (Nordkamerun) · 20. Jahrhundert · Höhe 31 cm. Seltene Namji-Figur mit Zwillingsaufsatz, dichtem Glasperlenbesatz in Grün und Gelb sowie Kaurischnecken als Symbole von Schutz und Fruchtbarkeit. Preis auf Anfrage
Chokwe (Angola / DR Kongo) · frühes/mittleres 20. Jahrhundert · Höhe 27 cm. Ausdrucksstarke Chokwe-Maske mit mandelförmigen Augen, feinen Ritzornamenten und betonten Kaolin-Zähnen; getragen in rituellen Kontexten, verbunden mit Sprache, Autorität und sozialer Ordnung. 2.200 EUR
Luba (DR Kongo) · 20. Jahrhundert · Höhe 57 cm. Klassische weibliche Luba-Ahnenfigur aus schwerem Holz mit dunkler, gewachsener Patina und originalem Perlenschmuck; Hände auf den Brüsten als Zeichen von Fruchtbarkeit, Ahnenverehrung und ritueller Schutzfunktion. Preis auf Anfrage
Südliches Tansania (Makonde-/Mwera-Umfeld) · 20. Jahrhundert · Höhe 71 cm (Frau), 69 cm (Mann). Großes, zusammengehöriges Ahnenfiguren-Paar aus dichtem, schwerem Tropenholz. Die plastisch ausgearbeiteten Gesichter und die streng rhythmisierten Proportionen verleihen den Figuren eine starke, stille Präsenz. Als Paar stehen sie für Abstammung, Schutz und Kontinuität und fungierten im familiären Kontext als vermittelnde Ahnenrepräsentationen.
Die tief geritzten, fächerförmigen Haarpartien betonen die formale Geschlossenheit und die auf Dauerhaftigkeit ausgelegte Gestaltung. Altersbedingter Abrieb an exponierten Zonen bestätigt die lange Nutzung. Bei der männlichen Figur wurde am Fuß eine fachgerechte Ergänzung zur Standfestigkeit vorgenommen; die Maßnahme dient der Erhaltung und beeinträchtigt den Gesamteindruck nicht. Preis auf Anfrage
Baule / Yaure · 30 cm. Maske mit markanter, hoch aufgesetzter „Hütchen“-Coiffure und ruhig geschlossenem Gesichtsausdruck. Getragen bei rituellen Auftritten und Tänzen zur Darstellung von Würde, sozialem Rang und innerer Ausgeglichenheit. Die reduzierte Formensprache und die dunkel gewachsene Patina verleihen der Maske eine stille, konzentrierte Präsenz. 990 EUR
Bamum – monumentale Helmmaske Kamerun (Bamum-Königreich), spätes 19. / frühes 20. Jahrhundert. Höhe ca. 95 cm. Außergewöhnlich großformatige Bamum-Maske aus einem Stück Holz mit originaler Raffia-Mähne; geschaffen für hochrangige höfische Rituale und öffentliche Auftritte des Bamum-Hofes. Die bekannte Vergleichsgröße dokumentierter Museums- und Auktionsstücke liegt deutlich darunter (Christie’s: 78,5 cm), was den musealen Ausnahmecharakter dieser Maske unterstreicht. Museal, Preis auf Anfrage, Leihgabe möglich.
Bamana (Bambara) – Tyi Wara-Helmmaske Mali, 20. Jahrhundert. Höhe ca. 70 cm. Monumentale Helmmaske getragen bei agrarischen Ritualen zur Förderung von Fruchtbarkeit, Feldarbeit und kosmischer Ordnung. Die hoch aufragenden Hörner und die fein gearbeitete Oberfläche erzeugen eine starke vertikale Dynamik. Stabilisierung der Hörner fachgerecht ausgeführt. 2.100 EUR
Ewe – Zwillingsfiguren (Venavi), Paar, Togo/Ghana. Holz, dunkle gewachsene Patina, Höhe je ca. 27 cm. Sehr gut erhalten mit originalem Schmuck. Im häuslichen Kontext verehrt als Zeichen von Schutz, Kontinuität und Ausgleich zwischen Leben und Ahnen. Sammlung E. v. Derks, erworben 1954. Preis: 2.200 EUR
Chokwe – Maske mit Kaurimuscheln und Faserschnuck Angola / DR Kongo, 20. Jahrhundert. Höhe ca. 30 cm. Ausdrucksstarke Chokwe-Maske getragen bei rituellen Auftritten zur Vermittlung von Autorität, sozialer Ordnung und spiritueller Präsenz. 1.200 EUR
Bamana (Bambara) – Hyänenmaske (Kore) Mali, 20. Jahrhundert. Höhe ca. 40 cm. Großformatige Tiermaske mit geöffneter Schnauze und markantem Gebiss; eingesetzt bei Kore-Ritualen als Verkörperung von Kraft, sozialer Kontrolle und Grenzüberschreitung. Die klare, archaische Form und die sichtbaren Tragespuren verleihen der Maske eine unmittelbare, körperliche Präsenz. 1.900 EUR
Fang Ngil Maske, frühes 20. Jahrhundert, Höhe 68 cm, Kaolinauflage und rote Pigmente an Lippen und Ohren Die langgestreckte, flache Form steht für Autorität, Reinigung und soziale Ordnung und unterscheidet sich bewusst von den aggressiveren, schnutenbetonten Fang-Maskentypen. Ngil-Masken dieser Größe waren für nächtliche Auftritte im Kontext des gleichnamigen Bundes bestimmt, der juristische und moralische Funktionen innerhalb der Gemeinschaft ausübte. Trotz koloniale Verbot des Bundes um 1920 wurden vergleichbare Stücke nachweislich weiterhin gefertigt und genutzt. Provenienz Gabun, Bitam, um 1910, dokumentiert. Museales Objekt – Preis auf Anfrage, Leihgabe möglich
Songye Kifwebe-Maske – großformatig Erste Hälfte 20. Jahrhundert, Höhe 55 cm. Expressive Kifwebe-Maske der Songye, getragen bei rituellen Auftritten der Bwadi-bwa-Kifwebe-Gesellschaft. Solche Masken dienten der Regulierung von Ordnung, Autorität und Übergängen innerhalb der Gemeinschaft. Kein Objekt für statische Präsentation, sondern für Bewegung, Rhythmus und Präsenz geschaffen. Provenienz Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), erworben um 1930; dokumentierte zeitgenössische Provenienz vorhanden. Preis: 2.900 EUR
Fang Ngil Maske, frühes 20. Jahrhundert, Höhe 62 cm Großformatige Ngil-Maske aus leichtem Holz mit Kaolinauflage und erhaltener Gebrauchspatina. Die ruhige, streng vertikale Ausformung verweist auf die reinigende und ordnende Funktion der Ngil-Auftritte. Die flache Konstruktion, Rauchspuren und vereinzelte rote Pigmentreste sprechen für eine tatsächliche rituelle Nutzung. Masken dieses Typs wurden auch nach dem offiziellen Verbot des Ngil-Bundes um 1920 weitergeführt, teils im angepassten oder verdeckten rituellen Kontext. Provenienz Gabun, Bitam, um 1910, dokumentiert. 3.900 EUR
Punu Maske mit Doppelhorn-Aufsatz Frühes bis mittleres 20. Jahrhundert, Höhe 52 cm (mit Hörnern). Seltene Punu-Maske mit markantem Doppelhorn-Aufsatz, entworfen für rituelle Tänze mit starker Fernwirkung. Im Unterschied zu den klassischen, glatten Punu-Gesichtern steigert der plastische Aufsatz die visuelle Präsenz und macht die Maske aus größerer Distanz wirksam. Solche Kombinationen sind innerhalb der Punu-Tradition selten erhalten und verweisen auf einen repräsentativen, bewusst inszenierten Auftritt. Preis: 3.500 EUR
Fang-Ngil-Maske Frühes 20. Jahrhundert, um 1910. Höhe 61 cm. Großformatige Fang Maske aus leichtem Holz mit heller Kaolinauflage und vereinzelten roten Pigmentresten an Lippen und Ohren. Nutzung für juristisch-rituelle Auftritte des Ngil-Bundes Die klare Tragestruktur und die auf Bewegung ausgelegte Form verweisen auf einen performativen Einsatz. Provenienz: Erworben um 1910 in Bitam (Gabon), laut überliefertem Provenienzblatt über Maurice Jean Jack; Privatsammlung. Preis: EUR 4.900
Gesichtsmaske, Nigeria (Yoruba-Umfeld) 20. Jahrhundert, Höhe 42 cm. Ausdrucksstarke Gesichtsmaske mit seitlichen Ausläufern und Vogelform-Aufsatz, konzipiert für Maskenauftritte mit starker Fernwirkung. Die halbgeschlossenen Augen und die klare Linienführung betonen Bewegung, Rhythmus und Präsenz – weniger Ahnenbild, mehr performatives Ereignis. 900 EUR
Mambila Ahnenfigur („Tadep“) 20. Jahrhundert, Höhe 40 cm. Charakteristische Mambila-Figur mit übergroßem Kopf und ruhiger, geschlossener Haltung. Kaolin-Punktbemalung und originale Hüftkette verweisen auf ihre Funktion als Ahnen- und Schutzfigur im rituellen Kontext. Ein Objekt der Konzentration, nicht der Geste. 2.400 EUR
Dan Zeremoniallöffel („Wakemia“) 20. Jahrhundert erste Hälfte, Höhe 52 cm. Großer Dan-Zeremoniallöffel mit fein ausgearbeitetem Gesicht und tiefem Laffe. Solche Löffel standen für Rang, Versorgung und soziale Verantwortung und wurden bei Festen und rituellen Anlässen eingesetzt. Ein Objekt leiser Autorität mit klarer Präsenz. 1.200 EUR

